Mittwoch, 8. November 2017

Das Unerwartete

Ich weiß gar nicht wo ich da anfangen soll..

Vor über 4 Jahren hab ich mich in ein Abenteuer gestürzt.
Als 17 jähriger junger Mann ging ich nach Berlin. Es war für mich ein Schritt in die richtige Richtung, Selbstständigkeit, Disziplin, Verantwortung und Lust auf eine Zeit mit allen Facetten, die mir Berlin zeigen kann.
Am Anfang ging es los, eine einfache Bewerbung bei einem Premiumhersteller, nichts besonderes. Mit zwei Standorten (Leipzig und Berlin) schickte ich diese ab. Zu dem damaligen Zeitpunkt wollte ich einfach nicht mehr zur Schule gehen, ich hatte kein Bock auf Stress und so viel lernen, wollte endlich Geld verdienen, wollte nicht nur nutzlos hinter der Schulbank hocken, sondern endlich was richtiges machen.
Es verging eine ganze Weile, doch dann kam eine Mail, die mich freudig stimmte. Es war zwar die Absage in Leipzig, jedoch eine Einladung nach Berlin zu einem PC-Test. Daraufhin kam die erste Reise nach Berlin. Direkt ins Werk, gefühlte 200 Leute neben mir, die genau wie ich, um einen begehrten Ausbildungsplatz kämpfen wollten. Dabei wurden von über 1000 Bewerbungen 350 zum PC-Test eingeladen und einer von ihnen war ich. Mein Gefühl sagte mir, das der Test schlecht gelaufen sei, ich war sehr enttäuscht, dachte meine Chance sei vorbei.
Danach verging wieder einige Zeit, eine Zeit des wartens, des ungewissen, nervösen Wartens.
Doch dann kam sie, die Einladung zum Vorstellungsgespräch.
Mit viel Vorbereitung zu einem bestimmten Thema, jeder Menge Unterstützung meiner Eltern und meiner eigenen Unbeschwertheit ging es also erneut auf nach Berlin. Dort erwartete mich direkt die oberste Führungsetage, gespickt mit dem Leiter des Hauses, des Personals, meiner Abteilung und dem Ausbildungsleiter. Ein Tag, der unfassbar war. Ich kam dahin, ganz gelassen und tiefenentspannt. Die Aufgaben lagen mir ein wenig, viel Reden, Erwartungen niederschreiben, in einem persönlichen Gespräch die Vorstellungen präsentieren und sich selbst präsentieren.
Ab diesem Vorstellungsgespräch war ich mir meiner Sache sehr sicher, hatte ein richtig gutes Gefühl und dies sollte mich nicht enttäuschen.
Es verging eine gefühlte Ewigkeit, ein schier unendliches Warten. Doch an einem Samstag, kurz nach meinem 17. Geburtstag kam die erlösende Nachricht, eine Zusage zu meinem angestrebten Ausbildungsplatz. Eine unfassbar spannende Aufgabe für mich, neue Leute, eine völlig fremde, riesige Stadt und vor allem, eine eigene Wohnung.
3,5 Jahre Ausbildung, zwei Prüfungen (Zwischen- und Abschlussprüfung, jeweils theoretisch und praktisch), Ausbildungsnachweise (Berichtshefte) ohne Ende. Ein Abschluss, der mir nicht einmal im Ansatz zugetraut wurde. Vom durchschnittlichen Schüler zum Klassenbesten, vom kleinen Jungen zum Mann.
Seit Februar Geselle, seit letzter Woche bis zum 30.12.2018 befristet.
Eine Zeit die mein Leben prägte. Doch warum in der Vergangenheitsform?
Vielleicht bahnt sich ja etwas an?
Könnte es möglich sein das ich doch wieder in meine Heimat zurückkommen kann?
Etwa schneller als gedacht?
Seit knapp 3 Monaten versuche ich alles, alles menschenmögliche so schnell wie möglich wieder in meine Heimat zu kommen und scheinbar gibt es eine Möglichkeit. Scheinbar kann ich bald endlich wieder mein Leben leben, ein Mensch sein, der nicht von dem Großteil seiner Freunde getrennt ist (zumindest unter der Woche).
Doch dazu gibt es erst mehr, wenn ich weiß das das alles so klappt, wie es scheint.

Danke für eure Aufmerksamkeit!


P.S.: Glaubt an euch selbst und nehmt auch die Entfernung in Kauf! Jeder kann alles schaffen, denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Ihr könnt alles schaffen, wenn ihr an euch glaubt. Gebt euch nicht auf, gebt euch einen Ruck und macht eure Sache einfach gut. Die Möglichkeiten sind unfassbar vielseitig, also haut rein und macht etwas aus euch!








It's Magic.

Dienstag, 18. Juli 2017

Was bedeutet Glück?

Ist Glück etwas, was man anfassen kann?
Ist Glück etwas, das man teilen kann?
Ist Glück etwas, was einen besser macht?
Ist Glück etwas, das einen befriedigt?
Ist Glück etwas, was man spüren kann?
Ist Glück etwas, was einen verfolgt?
Ist Glück etwas, was uns vervollständigt?
Ist Glück unendlich?


Man kann manch ein Glück anfassen, der Lottschein mit den 6 richtigen ist zum Anfassen.
Das Geld (~Glück) kann man dementsprechend auch teilen. Doch nicht jedes Glück lässt sich teilen.
Macht es dich wirklich immer besser? Nein, immer nicht. Denn Geld macht keinen besser, es macht einen nur unfassbar ekelhaft vom Charakter her.
Glück kann uns befriedigen, es kann uns zum Lächeln bringen, uns den Tag retten, uns für den Moment unsterblich machen.
Doch kann man Glück wirklich spüren? Manchmal schon, das Glück den richtigen Menschen zu Lieben ist spürbar, das Glück den Menschen bei sich zu haben, ist spürbar. Doch Gewinne kann man nicht spüren!
Mich hat mein Glück verfolgt, denn mein Weg hat sich mit einer Frau gekreuzt. Diese Frau, welche wie aus meinem Traumkatalog geschneidert, in mein Leben trat, ist meine Defintion von verfolgtem Glück. Etwas derart spürbares hab ich noch nicht erlebt.
Ich hol ein wenig aus, um es euch besser zu verdeutlichen.
Eigentlich war es eine Aktion einer Freundin, mit der ich zusammen in einer gemütlichen Runde, inklusive Ihres Freundes und eines weiteren Pärchens Silvester feiern wollte. Diese Freundin hatte eine beste Freundin, sie sollte auch mit uns Silvester feiern. Da dachte ich mir, schreib sie wenigstens vorher an, nicht das man dann dort total schüchtern voreinander sitzt und den Abend nicht so genießen kann, wie es sich zu Silvester gehört. Gesagt, getan. Wir schrieben munter weiter miteinander, nichts verfängliches, nur ein wenig Small-Talk, anfangs zumindest. Es war komisch, man kannte sich nicht, doch war sich doch sehr nahe, sogar in gewissen Zügen sehr gleich.
Jedenfalls schrieben wir unfassbar viel miteinander. Ihre beste Freundin merkte natürlich das sie abgelenkt war und immer häufiger online war, als zuvor.
Daraufhin schrieb sie mir, wir redeten darüber, es wurde irgendwie immer ersichtlicher, dass wir uns fantastisch verstehen. Da kam eine Idee auf, ihre beste Freundin meinte die beiden wollten einen Abend zu zweit machen, wie so oft gingen beide in eine Bar quatschen in aller Ruhe und ich schrieb immer mit ihr. Bis ich eben vor ihr stand, sie wusste nichts von unserem minimal gemeinen Plan, denn das macht ja eine solche Überraschung aus.
Was soll ich sagen, ab dem Moment wusste ich, dass mein Glück neben mir saß. Nun, nach knapp 7 Monaten Beziehung und keinem einzigen Streit, kann ich zurecht behaupten, das mein Glück mich verfolgte, das es mich besser macht, es mich verfolgt, es mich vervollständigt und es mich befriedigt (im Sinne von glücklich machen!). Kann ich mein Glück teilen? Ja, in diesem Fall schon, denn die Leute um mich herum merken mir mein Glück an. Sie merken regelrecht wie entspannt ich bin, der Tag kann der pure Stress sein, doch ich geh heim und schalte ab, komm runter und das nur weil ich mein Glück gefunden hab!!
Das beste daran ist, das ich mein Glück anfassen kann, ich kann mein Glück sogar ärgern und kitzeln. Doch noch viel besser ist es, das mein Glück unendlich ist. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie schnell die Zeit vergeht, wie stressfrei es mit der richtigen Person sein kann! Da fehlen mir einfach die Worte um meine Gefühlslage zu beschreiben.




Das Glück ist:
- spürbar
- zum Teilen
- zum Anfassen
- zum Vervollständigen
- zum Befriedigen der Seele
- zum Besser machen!!!!!






Das Glück ist da, um uns Menschen noch ein Stück besser zu machen, um uns noch viel glanzvoller erscheinen zu lassen und um uns einfach nur von innen heraus glücklich zu machen!











It's Magic.

Donnerstag, 28. Juli 2016

Ein Tag, den ich nie vergessen werde!

Nachdem ich heut in den Briefkasten ging, um fröhlich auf deine Antwort zu warten, dachte ich nicht, das mich diese Nachricht in deinem Brief ereilen sollte.
Wir waren Freunde, du 23, ich 20 Jahre jung!
Was in dem Brief stand, ich trau mich nicht es zu schreiben. Diese Nachricht, ein Schock für mich.
Wir kannten uns über ein Projekt, schrieben ca. 1,5 Jahre doch recht regelmäßig.
Du hinterlässt eine Lücke mein Freund!
Eine Lücke, die es nicht zu stopfen gilt, sondern eine Lücke, dessen Wert niemand auch nur im Ansatz stopfen könnte.
Du hast viel Leid erfahren, alles was in der letzten Zeit passierte, war dir zu viel.
Der Verlust deines Vaters, man merkte es dir beim Schreiben an, war für dich ein unfassbar großes Loch! Ich begreife es immer noch nicht. Als ich die Nummer anrief, die du im letzten Brief hinterlassen hast, hatte ich deine Mutter am Telefon. Der Anruf ging weit über 30 Minuten und ich habe deinen Auftrag erfüllt, deine Mutti konnte deine letzten Worte nur schwer verstehen, denn meine Aussprache von einem solch langen, englischen Text ist sicherlich nicht die beste..
Ja, uns trennten über 1100 km, eine rieisige Wasserfläche und manchmal auch unsere Sprachen, doch wir verstanden uns bestens!
Unsere Brieffreundschaft wollten wir in naher Zukunft mit einem Treffen krönen. Doch dazu wird es nie mehr kommen, ich bedauer es so sehr!!!
Ich wollte dich immer wieder aufbauen, doch man kann mit Worten nicht alles verhindern. Deine Mutter tut mir unendlich leid, sie hat in knapp 4 Monaten beide Männer in ihrem Leben verloren. Mir brach es das Herz deinen Abschiedsbrief vorzulesen, du beschriebst deinen Selbstmord so detailiert, bis ins letzte geplant und ich hatte nicht mal im Ansatz die Chance es zu verhindern..
Sie war schockiert, wie zerbrechlich du warst, das du nicht das Gespräch mit ihr gesucht hast. Das du das als einzigen Ausweg gesehen hast!
Ich fasse es immer noch nicht, nicht mal im Ansatz!
Du hast unser gemeinsames Hobby, für dein Ende gewählt..
Deine Mutti bestätigte unter Tränen, was genau geschah.
In dem Brief stand, du wolltest dich selbst erlösen, deine Lasten sollten dir von deinen Schultern fallen. Doch das war einfach keine Lösung.. Du hast dich für eine Ausfahrt bereit gemacht, doch das Ende war niemanden bis zum Schluss bekannt..
Laut deinen Worten wolltest du es kurz und schmerzlos, scheinbar hast du nahezu nichts gespürt.. Ich bin so tief bestürzt, du fuhrst mit über 200 Km/h gegen eine Wand. Ich vermisse dich mein Freund! Diese tragische Geschichte, einen solch tollen Menschen auf die Art und Weise zu verlieren, ist nicht einmal im Ansatz in Worte zu fassen.
Ich werde niemals jemanden deine Briefe zeigen, nie darüber reden..
Du bleibst unvergessen, unersetzlich und für immer ein Teil meines Lebens! Ich vergesse nicht unsere amüsanten Briefe, unsere ernsten Themen und diese Form einer Freundschaft, ohne den anderen jemals gesehen oder gar gehört zu haben.
Für mich ist der Verlust von dir etwas, was ich nicht begreifen kann. Du hast immer eine positive Ader ausgestrahlt, das ganze ist einfach nur so furchtbar!!!





R.ide
I.n
P.aradise
M.y
F.riend!
We will see us later!


Montag, 29. Februar 2016

Prinz Pi - Kompass ohne Norden

 

Die ersten sind gescheitert, die ersten was geworden
Die ersten wurden Eltern, die ersten sind gestorben
Bob Dylan gab mir einst einen Kompass ohne Norden
So treibe ich verloren in ein unbekanntes Morgen

Erst gestern war der Abiball und unser Direktor sprach
Von unserer leuchtenden Zukunft am letzten Tag
Das Gruppenbild: Beliebte und Randgestalten
Foto hat die Zeit für ein Hundertstel angehalten
Die Jungs trugen Anzug, manche haben sich reingezwängt
Fühlten sich eingeengt, manche haben ihn anbehalten
Noch beisammen wie die Kugel eines Löwenzahn
Bevor die Böe kam und uns in die Höhe nahm
Schule verblasst, Himmel so weit
Zivi verstreicht, Uni erscheint
Und der junge Mensch treibt
Er treibt, er treibt es gerne zu weit
Neue Freunde finden an den Fakultäten
Um auf Erstsemesterpartys einen Fuck zu geben
Das Mensaessen sehr gut um abzunehmen
Samstag Laster leihen, mit Eltern zu Ikea gehen
Viel Sommer gesehen durch Fenster von Bibliotheken
Anstatt zu leben wie in der Stadt daneben
Trotzdem nichts verstehen, Sex im WG-Zimmer
Nach Erstsemesterpartys, Irgendwas geht immer

Gestern paar getroffen, zwei Tage in der Heimatstadt
Hatte nach nur zwei Stunden meine Heimat satt
Zwei alte Lehrer kamen, vier Leute aus der alten Klasse
Auf seinem Jugendzimmerboden lag die kalte Waffe
Als ihn sein Vater fand
Auf einer Karte stand: "Ich bin zurückgegangen"
Ein anderer hatte gerade seinen ersten Tag im Außendienst
Als sie ihn abends aus dem Wrack von seinem Audi ziehen
Noch einen Monat lebte er weiter auf Bildern
Bis seine Pinnwand letztendlich still war
Das Pärchen seit der Zehnten
Von dem alle sagten: "Die werden heiraten"
Sind seit zwei Tagen Status: es ist kompliziert
Und es wird komplizierter
Mit jedem neuen Tag wird das noch komplizierter
Wer das nicht kapiert hat, bisher nicht kapiert hat
Kann nur jemand sein, der noch nie geliebt hat

Meine Eltern sind enttäuscht von mir
Und deren Eltern sind enttäuscht von ihnen
Und ganz egal, welchen Weg man läuft
Mit jedem Schritt tritt man auf Minen
Meine Kinder werden mich enttäuschen
Und deren Kinder werden die enttäuschen
Und deren Enkel werden die enttäuschen
Wir jammern gern - so sind wir Deutschen
Hab gestern ein' wieder getroffen
Mit ihm paar Biere gesoffen
Den ganzen Abend hat er durch meine Miene gesprochen
In den Spiegel hinter mir, er ist jetzt sehr erfolgreich
Redet von teuren Uhren, hohen Steuern und dem Goldpreis
Wie er stetig steigt und über viele Frauen
Die ihn alle wollen und er selber will immer
Über den Aufsichtsrat, sein neues teures Auto
Nach dem vierten Bier wird er für mich lautlos
Und ich schrei: "Was hast du schon erreicht?
Du bist nur der größte Hai in deinem kleinen Teich
Doch es kommt stets ein größerer, besserer, stärkerer, cleverer Hai
Sei ein Mensch und kein Hai, Mensch!
Zwischen den Beinen von den Sekretärinnen
Findest du keinen Lebenssinn, verlierst nur deinen Ehering
In deinem Lebenslauf
Völlig ohne Lücken hört dein Leben auf - zähl da drauf."








Der Text ist für mich persönlich so aussagekräftig, das man so viel hineininterpretieren kann und auch durch den Titel schon sehr viele Möglichkeiten hat, um sich etwas dazu zu denken!
Der Mann ist nicht nur ein Künstler, sondern ein Meister <3


















It's Magic.

Montag, 8. Februar 2016

Lang lang ist's her..

Lang gab's nichts mehr zu lesen von mir.

Ich hab nach einer langen intensiven Zeit auf Abwegen, zu mir selbst zurückgefunden.
Viel war los, wollte mich selbst umformen und hab damit nicht nur einer Person sehr weh getan.
Mittlerweile bin ich wieder ich, hab mich gefangen und wichtige Entscheidungen getroffen.

Nach solch vielen Worten und äußerst harten Umgangston, war es ein Wunder das viele Leute doch noch an mich geglaubt haben.
Selbst ich hab nicht mehr an mich geglaubt, doch dann hab ich alte Chats gelesen, mich an mich selbst erinnern können und meine Prioritäten wieder auf alte Werte eingestellt.
Es fiel mir nicht leicht zuzugeben, das ich mich so sehr verändert hab.
Doch ich war ein Arschloch, hab Menschen die mir so nahe standen, schon fast vergraulen wollen..
Wenn man mich fragen würde, warum ich das gemacht hab, könnte ich es nicht mal so einfach beantworten.
Nach allem, was passiert war, wollte ich mich unbedingt beweisen, einen neuen Weg gehen..
Total behindert, wenn ich daran denke, das ich damit fast die wichtigsten Menschen verloren hab.



Ich erzähl euch heute aber mal eine Geschichte, eine die mich sehr beschäftigt.

Es fing schon vor der Geburt eines kleinen Jungen an.
Bei der Untersuchung während der Schwangerschaft, wurde bei dem Baby ein Loch im Herzen festgestellt. Die Eltern hatten Angst um das kleine ungeborene, wie die Ärzte auch, denn sie gaben dem kleinen nicht die besten Aussichten, auf ein langes Leben.
Der kleine kämpfte, länger als die Ärzte es erdenken konnten.
Doch dieses Leiden holte ihn immer wieder ein, doch dazu später mehr.
Leider konnte der Kleine nie seinen Opa richtig kennenlernen, er verstarb als der kleine gerade einmal 4 Jahre alt war.
In der Schule spürte der Kleine immer wieder, das etwas nicht stimmen konnte..
Im Sportunterricht hatte er oftmals Schmerzen in der Brust, machte trotzdem weiter..
Als er 7 Jahre alt war, spielte er Fußball, versuchte es zumindest in jungen Jahren. An einem Samstag kam es zu einem Zwischenfall, bei einem Punktspiel, er brach zusammen auf dem Spielfeld, aber war sofort wieder ansprechbar, keiner wusste was war. Doch der Schmerz in der Brust verriet, das ihm das Loch im Herzen einholte..
Jedes Jahr auf den Tag genau wurde ein 24 Stunden EKG durchgeführt, mal war es "okay", mal gab es leichte Schwierigkeiten, doch wirklich verbessern wollte sich nichts..
Es zog sich, wie ein roter Faden durch sein Leben, doch er gab nie auf.
Mit 13 Jahren musste er für knapp ein Jahr, den Sport an den Nagel hängen, er brach sich das Sprunggelenk.
Der Junge kämpfte gegen den Schmerz in der Brust, mit 14 Jahren verlor er seinen anderen Opa.
Doch das Jahr, war auch ein Jahr der Triumphes! Er und sein Herz hatten es geschafft! Das Loch ist zugewachsen, was mehr ein Wunder war, als alles andere..
Doch er hat immer Sport getrieben, das Jahr Zwangspause und die falsche Ernährung ließen ihn regelrecht aufgehen, wie ein Hefekloß.. Denn nach dem Jahr durch die Verletzung, musste die Platte ja wieder raus, das heißt, die Narbe wurde geöffnet und eine neue Pause musste herhalten.
Mit 17 Jahren wog er etwas mehr als 130 Kg und Kinder/Jugendliche können richtig gemein sein, sie sagen Dinge, dessen Wert keiner versteht, doch denjenigen, den es betrifft, der versteht es.
Der schluckt tief und versteckt sich noch viel mehr..
Mit einer Chance in einer anderen Stadt schaffte er es, er schlug einen Weg ein, den ihm keiner zutraute. Mit 18 Jahren wog er "nur" noch 100 Kg und genau nach einem Jahr in der neuen Stadt wog er 50 Kg weniger, als vor einem Jahr.
Er hält sein Gewicht, hat Muskeln aufgebaut und doch ist er noch lange noch nicht begeistert von sich selbst. 86 Kg stehen auf der Waage, doch manch einer lacht immer noch über ihn. Denn die 50 Kg haben auch ihre Zeichen hinterlassen, der Kampf dagegen ist schwerer, als viele es wahr haben wollen. Doch auch das wird er hoffentlich schaffen, damit er stolz auf sich sein kann und den Leuten, die ihn mit Worten bestraften, zeigen kann, das man vieles ändern kann.
Der letzte Eintrag in seinem Leben, war die Trennung der Eltern.. Eine Erfahrung, die man keinem wünscht, die einen scheinbar fesselt und kaum loslässt. Er zog sich zurück, reagierte oft mehr als gereizt und klammerte sich sehr an Dinge, die nicht mehr da waren. Er brauchte recht lange, um zu begreifen, was da wirklich alles passiert war. Das alles ist vorbei, er wollte aufgeben, doch das hätte nicht zu ihm gepasst. Viele konnten und manch einer wollte ihn nie verstehen, selbst er verstand seine eigene Logik oftmals nicht.


Doch wenn man die Geschichte hinter einem Menschen nicht kennt, sollte man nicht urteilen.
Damit lasse ich die Geschichte auf euch wirken, urteilt nie zu schnell über Menschen, lernt sie kennen und erfahrt Dinge über sie! Dann dürftet ihr auch urteilen.









It`s Magic.

Montag, 30. November 2015

Mir fehlen die Worte..

Ich weiß gar nicht wie ich wirklich anfangen soll..
Für mich ist in einer recht dunklen Zeit, was nicht an der Jahreszeit liegt, ein noch dunklerer Tag gekommen. Angefangen hat alles mit einer verwirrenden Nachricht, dann kamen 2 Tage in denen alles in mir explodierte, Erinnerungen und Gefühle Chaos in mir auslösten und mein Kopf gefüllt geplatzt ist.
Ich habe an dem Tag zwei Frauen in meinem Leben scheinbar für immer verloren, meine beste Freundin und meine Ex-Freundin.
Ich trage die alleinige schuld an dem Verlust meiner besten, das steht vollkommen außer Frage. Denn ich dachte nach drei, fast vier Monaten das ich über die Beziehung zu meiner Ex-Freundin hinweg sei, wohlgemerkt bin ich ihr zwei Monate nach der Trennung immer noch hinterhergerannt, da sie für mich auch heute noch etwas besonderes ist, was ich nach den zwei Monaten aber selbst verdrängt hatte. Ich habe meiner besten geschrieben, was wirklich keine Lüge ist, sie ist mir sehr ähnlich und man hatte oftmals sehr gleiche Ansichten. Ich schrieb ihr das ich mir wünschen würde mit ihr zusammen zu kommen, bzw. viel mehr miteinander machen zu wollen. Mir selbst War nicht bewusst, was ich da wirklich in Bewegung setzte. Kontakt zu meiner Ex-Freundin hatte ich in dem Zeitpunkt nicht. Zu ihrem Geburtstag (von meiner Ex-Freundin) schrieb ich ihr, mit einem Liedtext, der von Erinnerung und Liebe handelte.
Ich dachte wirklich über sie hinweg zu sein, doch ich habe innerlich eine Mauer um die Gefühle gebaut.
Als sie mir schrieb, schickte sie mir Bilder von ihrem Hund, der Blick des Hundes löste in mir so eine Welle an Erinnerungen aus, das diese Mauer eingerissen wurde.
An dem Tag War mit mir kaum noch etwas anzufangen, diese Hundeaugen haben mir innerlich die Augen geöffnet. Ich habe mich selbst und meine beste Freundin belogen. Ich habe Dinge geschrieben und gesagt, die auch stimmen, doch solange ich nicht einmal über meine Ex-Freundin hinweg bin, wirkt das wie eine einzige Lüge. Ich versteh das, denn ich trage die schuld daran!
Ich stehe ohne beide da.
Beide sind Personen in meinem Leben, die auf ihre unterschiedliche Art und Weise ein wichtiger Teil meines Lebens sind und es so noch viel lebenswerter gemacht haben.
Ich wusste nicht wirklich das beide Kontakt haben, als ich auf einmal von meiner besten Freundin schnippige Antworten bekam, war es mir dann bewusst. Ich fühlte mich hintergangen, bin meine Ex-Freundin dementsprechend angegangen und tut mir wirklich sehr leid!
Keine von beiden gab mir in der Kürze der Zeit die Chance in einem persönlichen Gespräch, mich selbst zu erklären.
In den letzten 4 Monaten hat sich für mich sehr viel verändert, Dinge mit denen ich leben muss.
Angefangen hat alles mit der Trennung meiner Eltern, dann kam für mich sehr überraschend die Trennung von meiner damaligen Freundin, um die es jetzt auch geht.. Das alles lässt mich nicht kalt, ganz im Gegenteil. Mich beschäftigt das alles sehr, gerade jetzt.
Es ist die Jahreszeit, in der in mir sehr viel hochkommt, der Tod meines Opas und dazu kam auch noch der Tod eines Freundes, ein junger Mann, knapp 2 Jahre jünger als ich. Er starb an den Folgen eines Motorradunfalls, ich selbst fahre Motorrad und es betrifft einen selbst so sehr! Der Unfall War Mitte Oktober, er verstarb vor knapp 2 Wochen. Sowas arbeitet in mir, ich kann das nicht einfach abschalten und das Thema wechseln.
Mir fällt es auch nicht leicht darüber zu reden, das ich jeden Freitag, oder wann ich von der Arbeit Heim komme, die ersten 30 Minuten die Woche mit meiner Mama aufarbeiten muss, denn sie hat sich von meinem Vater getrennt, der ist da eher uneinsichtig. Sie weint jedes mal wenn wir uns sehen, oder ich fahren muss. Manchmal wartet sie auf mich, bis ich Samstag Nacht wieder heim komme, um in den Arm genommen zu werden, sie weint bitterlich da sie die Situation sehr angreift, auch wenn sie es mir nicht sagen möchte. Was erwartet denn jeder von mir? Das ich immer nur gut gelaunt bin? Das ich immer für alle und jeden da bin? Leider bin oftmals für jeden da, ich tröste viele Leute, egal ob man viel Kontakt hatte, oder weniger. Ich gebe viel und verlange wenig.
Ich würde auch gern einfach mal reden, denn in mir arbeitet so viel und in mir steckt so viel Trauer, Wut und irgendwo auch ein wenig Hoffnungslosigkeit.
Von meiner besten Freundin und meiner Ex-Freundin verlange ich zur Zeit viel, ich würde mich gern mal richtig aussprechen. Was danach kommt, kann ich nicht entscheiden, denn das obliegt nicht mir. Aber allein die Chance bedeutet mir viel.
Ich weiß das ich bei meiner Ex-Freundin überreagiert hab. Das steht außer Frage!
Mir tut es wirklich und aufrichtig leid! 











It's Magic.

Montag, 2. November 2015

Prinz Pi Zitatbilder

 "Du denkst, das man immer alles kriegt im Leben, wenn man nur bereit ist immer einen fick zu geben "












"Prinz Pi!"




 Und was zum nachdenken :)

"Liebe ist nicht wenn du ein Mädchen fickst, sondern Liebe ist, wenn ein Mädchen deinen Kopf fickt"











 It's Magic.